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Das Buch zu meiner Arbeit:
Vater, Mutter, Kind...
Wie ein Kinderspiel erwachsen wird.
Taschenbuch Dezember 2011
370 Seiten | ca. 14,8 x 21,0 cm
ISBN: 978-3-86468-040-3
Bestellungen unter: www.edition-buchshop.de
Ich versuche eine Ordnung zu finden, so dass sich die verschiedenen Inhalte, die kapitelartig zusammengefasst sind, logisch aneinander reihen und der Entwicklungsgeschichte des Menschen und seinen Entwicklungsstufen zwanglos entsprechen.
Damit kann das Buch chronologisch aber auch quer gelesen werden.
Es ist für alle die gemeint, die sich in diese Materie einlesen wollen und die für sich und andere nach einer Aufstellungsarbeit das Erlebte festigen und ordnen oder einfach mitteilen wollen.
Ich beziehe mich mit allem was ich hier vorstelle auf das, was ich selbst so vorgefunden habe. Ich referiere naturgemäß das, was sich mir in dieser Arbeit seit Jahren ergeben hat. Es ist einfach die gedankliche und wörtliche Zusammenfassung dessen, was ich selbst bei mir und anderen beobachten konnte. Viele dieser Erkenntnisse haben sich mir beim Spazierengehen mit meinem Hund oder den langen Nächten des Nachden-kens oder Nachfühlens ebenfalls so dargestellt. Allein bin ich nicht der Formulierungskünstler und habe wahrscheinlich nicht die Begabung zum Wort wie die, die ich hier zitiere und die hier zu Worte kommen.
Es beginnt mit dem, was wir bestätigt durch die Aufstellungsarbeit bereits intrauterin erfahren haben. Wo genau diese Botschaften archiviert sind, wissen wir nicht genau. Ich habe aber den Eindruck, dass das Er-fahrene und die Reaktionen darauf zellulär gespeichert sind.
Ein Vortrag auf DVD aufgezeichnet „Wie wir werden, was wir sind” von Bruce Lipton macht das deutlich.
Nun kann man sich auch vorstellen, dass durch dieselben Botenstoffe, durch die sich unser Gehirn mit jeder Zelle des Körpers unterhält, durch die Plazenta hindurch alles von der Mutter Gedachte und Vorgestellte in uns „rein” fließt und uns beeinflusst. Außerdem gehe ich hier darauf ein, wie unsere Entwicklung durch die Mutter gestört werden kann. Dies wiederum lässt sich bei der Aufstellungsarbeit, so wie ich sie mache, erinnern.
Im 1. Kapitel versuche ich darauf einzugehen.
Die Entwicklung zu unserer vollständigen Entfaltung geht in Stufen vor sich.
Im 2.Kapitel werde ich versuchen diese Stufen zu beschreiben. Dabei unterscheide ich aber
- die emotionale Entwicklung und
- die moralische Entwicklungdes Bewusstseins.
Dabei ist immer zu bedenken, dass nicht entwickelte Anteile, die uns als Menschen ganz ausmachen, nachgelernt und nachgeholt werden können.
Eine zentrale Rolle spielt das Gewissen. In diesem Bericht wird alles dargestellt, was uns in der Sippe fesselt und uns an sie bindet. Dazu gehört auch die Loyalität und wer alles zu dem System gehört und wer nicht. Dann möchte ich auf die Entwicklung der Frauenseele und der Männerseele in unserer Zeit eingehen, das Matriarchat und das Patriarchat mit seinen sippenübergreifenden Dynamiken.
Das ist für Paarbeziehungen sehr entscheidend, vor allem wenn Kinder vorhanden sind. Was Paare bindet, was Paare trennt.
Dann vielleicht noch Aspekte der modernen Bewusstseinsforschung und philosophische und allgemeine Statements, die in diesem Zusammenhang von Bedeutung sind. Viele gute Erkenntnisse.
CDs
Alle CDs sind aus einer sehr langen ärztlichen und therapeutische Erfahrung im Umgang mit Menschen in tiefster seelischer und körperlicher Not geboren wurden. Zum Trost, zur Unterstützung und zur Neuorientierung. Worte, Bilder und Musik, die bewegen, wirken und konkret im Alltag erfahren und erprobt sind. Praktische Lebenshilfe in zum Teil ausweglosen menschlichen Situationen. Aber auch Suggestionen die die tiefen Schichten unserer Psyche erreichen, die uns sonst im Alltag verschlossen bleiben. Dabei wird auf die Ergebnisse der neuesten Hirnforschung geachtet und das Material so verwendet, dass auch eine subliminale Wirkung erreicht wird, ohne dass die Autonomie des Hörers überrannt wird. Nehmen Sie sich einige Minuten Zeit und stöbern Sie in Ruhe durch die Auswahl.
Das wissende Feld
Dialogische Psychotherapie
Der Schlaf als Hüter der Seele und Heiler der Psyche und das Erleben von ungewöhnlichen Bewusstseinszuständen
Audio-Kassette
» Hörprobe
Der Schlaf als Hüter der Seele und Heiler der Psyche und das Erleben von ungewöhnlichen Bewusstseinszuständen
Audio-CD
» Hörprobe
Dreiecksverhältnisse - wenn Verheiratete sich verlieben
Audio-CD
» Hörprobe
Systemische Familienarbeit und Beziehung
Audio-CD
» Hörprobe
Was Paare trennt - was Paare zusammenhält
Audio-CD
» Hörprobe
Wie Gefühle Beziehungen bestimmen und steuern
Audio-Kassette
» Hörprobe
Liebe
Audio-CD
» Hörprobe
Frieden finden
Audio-CD
» Hörprobe
Vergeben
Audio-CD
» Hörprobe
Abschied Trauer Neubeginn
Audio-CD
» Hörprobe
Tiefenentspannung
Audio-CD
» Hörprobe
Bezugsquelle
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BÜCHER / TEXTE
Hier finden Sie einen kleinen Ausschnitt aus "Meine Erkenntnisse 2010". Sie bekommen die komplette Broschüre für 15 € (+ Versandspesen). Schicke Sie mir einfach eine E-Mail oder rufen Sie an.
Meine Erkenntnisse 2010
Dr. Christian Borck
Hiermit lege ich meine Erkenntnisse aus den Erfahrungen des Jahres 2010 vor. Diese Erkenntnisse sind durch den Kongress in Lindau Ende April mit geformt worden. In der Arbeit "Mit dem System der inneren Familie" IFT-nach PH.Schwartz, habe ich das selbst wieder gefunden, von dem ich schon lange weiß. In der Schematherapie habe ich die Arbeit mit den Mustern wieder gefunden, die wir ja beim Familienstellen regelmäßig auch auffinden. Auffällig bei allen Therapien und allen Vorträgen der sehr ungenaue Sprachgebrauch in der Unterscheidung von Affekten und Emotionen und Gefühlen, obwohl nun doch alle drei im Gehirn sehr unterschiedlich organisiert sind und auch geschichtlich sehr unterschiedlichen Gehirnanteilen angehören. Dazu kommt dann auch, dass sie in unserer Entwicklungsgeschichte nacheinander auftreten. Wir sind erst Affektwesen, dann emotionale Wesen und dann erst mit der Entwicklung des Großhirns werden wir fühlende Wesen. Manche nie. Denn das Fühlen ist ja eine Sache der Empathieentwicklung. Da lobe ich mir die Klarheit von Damasio, die auch im Alltag, im konkreten Umgang, mit diesen dreien sehr hilfreich ist. Zumal sie ja auch lebensgeschichtlich, entsprechend der Erfindung in der Evolution, in unserem Werdegang entwickelt werden. Des wegen möchte ich sozusagen als Vorwort noch mal die beiden Beiträge die ich dafür wichtig finde vorlegen.
Damasio das Original
Damasio
Ich fühle also bin ich
Einführung
Bewusstsein:
Bewusstsein betrifft die Erkenntnis eines Objekts oder einer Handlung, die dem Selbst zugeschrieben wird. Bewusstsein ist der Teil des Geistes, der mit Selbstsinn und Erkenntnis zu tun hat. Geist ist nicht nur Bewusstsein. Es gibt Geist ohne Bewusstsein Bewusstsein ist ein unverzichtbarer Bestandteil des schöpferischen menschlichen Geistes, umfasst aber nicht den ganzen menschlichen Geist und ist auch nach meiner Ansicht nicht der Gipfel geistiger Komplexität. Die biologischen Tricks, die Bewusstsein hervorrufen, haben weitreichende Folgen, doch das Bewusstsein ist nur eine Zwischenstufe und nicht das Glanzstück der biologischen Entwicklung. Ethik, Recht, Wissenschaft, Technik, Kunst und das Wirken der Musen, das sind die Gipfelpunkte biologischer Entwicklung. Natürlich haben wir diese Errungenschaften nicht ohne das Wunder des Bewusstseins als Quelle des Bewusstseins. Das Bewusstsein ist der Sonnenaufgang, nicht die Sonne in ihrem Zenit und noch weniger der Sonnenuntergang. Wenn wir das Bewusstsein verstehen, wissen wir dann kaum mehr über den Ursprung des Universums, den Sinn des Lebens oder über das endgültige Schicksal beider. Auch wenn wir eines Tages das Geheimnis des Bewusstseins gelöst und einigen verwandten Rätseln des Geistes auf die Spur gekommen sind, voraus gesetzt die Wissenschaft ist dazu in der Lage, bleiben noch genügend Rätsel für viele Generationen von Wissenschaftlern, genügend Erfurcht vor der Natur und dem Leben. Falls wir eines Tages herausfinden sollten, wie Bewusstsein in den 3 Pfund Fleisch erzeugt wird, die wir Gehirn nennen, werden wir dem Leben und dem Menschen vielleicht mit größerer, statt geringerer Achtung begegnen. Selbstbewusstsein Manchmal benutzen wir den Geist nicht nur, um was zu entdecken, sondern auch um was zu verstecken. Das Körperselbst mit seinen Emotionen, Empfindungen und Gefühlen ist offensichtlich um Kräfte für das Außen zu konzentrieren, weitgehend verschleiert. Den Preis den wir dafür bezahlen ist, dass wir nicht mehr in der Lage sind, den Ursprung und die Beschaffenheit dessen zu fühlen, was wir als die Wurzel des Selbst nennen. Vermutlich ist aber das Auf und Ab unserer inneren organischen Zustände, die vom Gehirn gesteuert und ständig an das Gehirn übermittelt werden, die Basis jenes schwer zu fassenden Gebildes- was wir Selbst nennen. Körperselbst. Diese über Schmerz und Lust funktionierende Selbstregulation, war lange in der Evolution unbewusst. Es gab zwar Handlungen, die darauf beruhten, aber kein Bewusstsein dafür. Es gab SEIN, aber kein WISSEN: Emotionen und Gefühl. Alle Menschen ohne Ausnahme haben Emotionen (oder synonym Empfindungen- Gespür)- wir erspüren, erfühlen oder empfinden die Welt. Auf den ersten Blick haben Emotionen nichts spez. menschliches, weil es offensichtlich ist, dass auch viele nichtmenschliche Lebewesen Emotionen in Hülle und Fülle haben. Und doch ist etwas Besonderes an der Art, wie Emotionen mit den komplexen Ideen, Werten, Prinzipien und Urteilen verknüpft sind, die nur Menschen haben können. Emotionen haben wir ohne das Bewusstsein dafür nötig ist - sie sind körperliche Ereignisse. Gefühle sind gefühlte Emotionen, die dabei auch im Sinne der Kultivierung oder Erziehung, bewertet werden. Gefühle sind ohne Bewusstsein nicht möglich, weil das Individuum nur mit den Anfängen eines Selbst-Sinns erkennen kann, dass es Emotionen, Gefühle hat.
Daher kann man drei Verarbeitungsstadien erkennen:
- Ein emotionaler Zustand, der nicht bewusst ausgelöst und ausgeführt werden kann.
- Ein Gefühlszustand, der nicht bewusst repräsentiert werden kann
- und einen bewusst gemachten Gefühlszustand.
Das heißt, einen Zustand, in dem der Organismus weiß, das er sowohl Emotion, wie Gefühl hat. Emotionen sind vor dem Bewusstsein angelegt. Während die Gefühle ihre dauerhafte Wirkung erst im Theater des Bewusstseins entfalten. Emotionen und Bewusstsein dienen dem Überleben des Individuums und dem Organismus, und sind beide tief in den Repräsentationen des Körpers verwurzelt. Gefühle sind private –mentale Erfahrungen und Verarbeitung der Emotionen, Emotionen stehen für alle die Reaktionen, die öffentlich zu beobachten sind. Emotionen, da körpernah drücken sich auch als Körperreaktionen aus. Gefühle aber sind die private, nicht für den anderen zu erkennende Verarbeitungen der Emotionen. Wir können unsere Emotionen dauernd fühlen und wir wissen, dass wir sie fühlen. Die Struktur unseres Geistes und unseres Verhaltens ist mit ständig ablaufenden Zyklen von Emotionen verknüpft, auf die Gefühle folgen. Diese dringen in unser Bewusstsein und bringen neue Emotionen hervor. Eine unendliche Polyphonie, die bestimmte Gedanken in unserem Geist und bestimmte Handlungen in unserem Verhalten hervorheben und akzentuieren. Doch obwohl Emotionen und Gefühle Teil eines Kontinuums sind, empfiehlt es sich dennoch die Schritte entlang des Kontinuums zu unterscheiden, wenn der Versuch die biologischen Grundlagen zu verstehen Erfolg haben sollen. Wie erwähnt, befinden sich Gefühle eben an jener Schwelle, wo Sein zum Erkennen wird und stehen damit an einer privilegierten Stelle des Bewusstseins. Experimente zeigen, dass wir uns des Auslösers einer Emotion nicht bewusst sein müssen und sind es auch häufig nicht. Außerdem können wir unsere Emotionen nicht willkürlich kontrollieren. Wir können in einem traurigen oder glücklichen Zustand sein und nicht wissen warum. Wir können dafür Gründe suchen oder auch vermeintlich welche finden, aber der tatsächliche Grund mag deswegen verborgen sein, weil unsere Aufmerksamkeit ohne unser Zutun auf etwas gerichtet gewesen ist, was wir aber so nicht bemerkt haben. Viele dieser Ereignisse geschehen, automatisiert, zur Entlastung des Bewusstseins. Der Preis den wir aber dafür zahlen ist, dass wir es einfach nicht mehr wissen was uns wirklich steuert. Eine Emotion zu unterdrücken gelingt uns genauso wenig, wie das Niesen zu unterdrücken. Wir können Teilaspekte unterdrücken, aber einem sorgsamen Beobachter, der sich auf Körpersprache versteht, entgeht sie zu mindestens atmosphärisch nicht, selbst wenn der Erzeuger sich dessen nicht bewusst ist. Wenn es uns auch gelingen mag den Ausdruck zu unterdrücken so gelingt es uns nicht die automatischen Veränderungen zu unterdrücken die sie viszeral und im inneren Milieu bewirken (Das ist sehr wichtig für die Psychosomatik).

